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Frühlingserwachen 2007
An einem schönen Sommertag macht sich einer auf, den schwarzen Wald mit einer
R1100GS zu wecken. Es ergibt sich, daß dessen Kumpel auf einer Kawa und noch
einer auf TL 1000 mitwollen.
Und noch jemand ist mit von der Partie: Klärchen, an meinem Lenker festgezurrt
und mit feinsten Bordelektronen gespeist, flüstert mir die Richtung ins Ohr.
Los gehts diesmal nicht über meine Hausstrecke (Holzgerlingen - Mauren -
Ehningen nach Aidlingen), sondern durch Hildrizhausen und dann die Kehren nach
Rohrau hinunter. Immerhin will ich eine Maximaldosis Kurven haben.
Von dort geht es an Lehenweiler vorbei, durch Schafhausen durch, nach Weil der
Stadt, und von dort durchs Würmtal nach Tiefenbronn. Hier verlasen wir die Würm
nach Westen und fahren durch Neuhausen Richtung Unterreichenbach. Nach einer
eleganten Schleife (dank einer nicht ganz korrekten Platzierung der Wegpunkte
für die Tour) finden wir aber die schmale Straße zur "Untere Kapfenhardter
Mühle". Das ist übrigens ein nettes Ausflugslokal... diesmal allerdings fahren
wir durch.
An derem Ende geht es steil nach links bergan Richtung Kapfenhardt. Nun, wir
wollten von dort eigentlich rechts nach Grunbach und weiter nach Langenbrand,
aber Klärchen spielt mit hier den 2ten Streich und schickt uns retour und über
Kapfenhardt nach Langenbrand.
Weiter gehts Richtung Höfen, und dort rechts weg und gleich wieder links zum
Dobel. Auf den ertsen paar Metern vernaschen wir ein paar Opfer - Gegner hatten
wir eh ned wirklich. An der Abzweigung nach Straubenhardt machen wir eine kurze
Rast, danach geht es am Segelflugplatz vorbei und von der anderen Seite den
Dobel hoch. Nett zu fahren und (weil es die Nebenstrecke ist) leer.
Von Dobel nehmen wir dann die Bundesstraße Richtung Gernsbach (und hier spielt
uns Klärchen den dritten Streich), und drehen dort nach Süden ab, um dem engen
Tal gleich wieder nach Westen zu entfliehen. Über Gaisbach kommen wir dann nach
Forbach und folgen der gut ausgebauten und folglich stinklangweiligen B462. In
Schönegründ geht es wieder nach Osten, und bei Besenfeld der Nagold nach und an
der Talsperre vorbei.
So nähern wir uns dem Ende der Tour, über Altensteig und Ebhausen, entweichen
der Talstrecke abermals nach oben (diesmal nördlich) und kürzen somit das Eck
der B28 über Nagold ab indem wir über Mindersbach nach Oberjettingen fahren.
Der Rest ist einfach erzählt: Durch Herrenberg und dann über die
Waldfriedhofsstrecke erreichen wir wieder Altdorf.
Insgesamt 216 feine km in gemütlichen 4h Fahrtzeit.
Hier ist die zugehörige Datei, um die Tour in
Google Earth anschauen zu können.
Und, dank GPSVisualizer.com, gibts hier auch eine freie Straßenkarte davon:
Schick doch 'nen Brief an Holger oder an Alexandra.
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Juni 17, 2007 |